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Klinik für
Akut- und Notfallmedizin

+49 2365 911-30007
Sascha Ostrowski
Chefarzt

Herzlich willkommen in der Klinik für Akut- und Notfallmedizin!

In der Zentralen Notaufnahme werden alle Abläufe, von der ersten Kontaktaufnahme über die Patientenanmeldung, die ambulante oder stationäre Aufnahme, die Notaufnahme, die eventuell notwendige OP-Terminierung bis hin zur Bettendisposition abgeschlossen.

Einige der anstehenden Untersuchungen, die Sie während Ihres Krankenhaus­aufenthaltes benötigen, werden schon direkt im Untersuchungsraum der Zentralen Notaufnahme durchgeführt. Dazu zählen zum Beispiel Blutdruckmessung, körperliche Untersuchung durch den Arzt, Erhebung Ihrer Krankengeschichte, Aufklärung für Untersuchungen oder evtl. Operationen, EKG, Blutentnahme, Ultraschall. Auch Röntgenuntersuchungen werden in der eigenen Röntgeneinheit der Zentralen Notaufnahme durchgeführt.


Wichtig:

  • Bitte melden Sie sich zunächst an der Information der Zentralen Notaufnahme an.
  • Durch unser interdisziplinäres Team wird die Betreuung und medizinische Behandlung organisiert und sichergestellt.
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht alle Begleitpersonen mit in die Untersuchungsräume gehen können – insbesondere, da das Arzt-Patienten-Gespräch in der Regel unter vier Augen stattfindet.

Rufnummern der Fachambulanzen

Allgemeine Innere Medizin: 02365 911-35105
Kardiologie: 02365 911-35105
Allgemein- & Viszeralchirurgie: 02365 911-33106
Orthopädie: 02365 911-33105
Unfallchirurgie: 02365 911-33105
Wirbelsäulenchirurgie: 02365 911-33105
Urologie: 02365 911-30305
Nephrologie und Dialyse: 02365 911-30305


Manchester-Triage-System (MTS): Sicherheit durch Priorisierung

In unserer Notaufnahme behandeln wir Patienten nicht nach der Reihenfolge ihres Eintreffens, sondern nach der medizinischen Dringlichkeit. Das weltweit bewährte Manchester-Triage-System hilft uns dabei, lebensbedrohliche Notfälle sofort zu identifizieren.

So funktioniert die Ersteinschätzung: Noch vor den Verwaltungsformalitäten erfassen unsere Pflegekräfte Ihre Beschwerden (z. B. Schmerzintensität, Vitalwerte, Fieber). Basierend auf einem standardisierten Fragenkatalog erfolgt eine farbliche Einordnung, die das Zeitfenster bis zum ersten Arztkontakt festlegt:

  • 🔴 Rot (Sofort): Akute Lebensgefahr – unmittelbare Behandlung.
  • 🟠 Orange (Sehr dringend): Behandlung innerhalb von 10 Minuten.
  • 🟡 Gelb (Dringend): Behandlung innerhalb von 30 Minuten.
  • 🟢 Grün (Normal): Behandlung innerhalb von 90 Minuten.
  • 🔵 Blau (Nicht dringend): Behandlung innerhalb von 120 Minuten.

Diese Einschätzung wird sofort an alle Monitore im Behandlungsbereich übermittelt, sodass unser Team jederzeit die Prioritäten im Blick hat.

Anmeldung an der Patientenleitstelle

Sie melden sich zunächst an der Patientenleitstelle an. Dort werden Ihre Personalien aufgenommen. Dazu sollten Sie Ihre Krankenkassenkarte und ggf. den Einweisungsschein des Arztes mitbringen. Wir erfassen alle die Daten, die zur Mitteilung an die Krankenkasse gesetzlich vorgeschrieben sind. Dies geschieht unter Berücksichtigung des Datenschutzes.

Wir erklären Ihnen hier auch den Behandlungsvertrag mit den möglichen Wahlleistungen. Anschließend unterzeichnen Sie den Vertrag. Außerdem informieren Sie die Mitarbeitenden der Patientenleitstelle über mögliche anfallende Kosten - wie zum Beispiel Ihren stationären Eigenanteil sowie über einige Serviceleistungen des Hauses.

Je nach Schwere Ihrer Erkrankung können diese Formalitäten auch direkt in der Zentralen Notaufnahme vom Pflegepersonal vorbereitet werden. Ebenso erhalten Sie von uns eine Behandlungsmappe mit einer Checkliste. Auf dieser Checkliste werden alle durchgeführten Untersuchungen bei der pflegerischen und medizinischen Aufnahme notiert.

Untersuchung in der Zentralen Notaufnahme

Anschließend gehen Sie in die Räume der Zentralen Notaufnahme. Dort stehen insgesamt elf Untersuchungsräume zur pflegerischen und medizinischen Aufnahme zur Verfügung. Hier werden Sie von einem interdisziplinären Team betreut, das aus Fachärzten der jeweiligen Fachabteilung, examinierten Pflegekräften besteht.

Einige der anstehenden Untersuchungen, die Sie während Ihres Krankenhaus­aufenthaltes benötigen, werden schon direkt im Untersuchungsraum der Zentralen Notaufnahme durchgeführt. Dazu zählen zum Beispiel Blutdruckmessung, körperliche Untersuchung durch den Arzt, Erhebung Ihrer Krankengeschichte, Aufklärung für Untersuchungen oder evtl. Operationen, EKG, Blutentnahme, Ultraschall. Auch Röntgenuntersuchungen werden in der eigenen Röntgeneinheit der Zentralen Notaufnahme durchgeführt.

Wenn Sie Wünsche und Bedürfnisse haben, dann können Sie diese uns hier bereits mitteilen. Wir werden diese in die weitere Behandlung mit einbeziehen. Wenn Sie bei uns nur ambulant behandelt werden, dann entlassen wir Sie nach Abschluss aller Untersuchungen in die Weiterbehandlung Ihres Hausarztes. Wenn Sie stationär aufgenommen werden müssen, zeigen wir Ihnen den Weg zu Ihrer Station oder begleiten Sie dorthin.

Bringen Sie für den Krankenhaus­aufenthalt mit:

  • Versichertenkarte
  • Überweisung oder Einweisung
  • Unterlagen der eventuell vorhandenen Privat- oder Zusatzversicherung
  • Impfausweis
  • Falls vorhanden: Allergiepass
  • Falls vorhanden: Ihre Patientenverfügung und/oder Vorsorgevollmacht
  • Eine Liste Ihrer aktuellen Medikation
  • Eventuell aktuelle Röntgenaufnahmen
  • Falls vorhanden: aktuelle Labor-, EKG- und andere ärztliche Vorbefunde
  • Vorhandene Hilfsmittel, z. B. Gehhilfen und geschlossenes, rutschfestes Schuhwerk
  • Wäsche und Hygieneartikel

MTS ist ein standardisiertes Verfahren, um die Schwere eines Notfalls und damit die Dringlichkeit einer Behandlung gut und sicher einordnen zu können. Denn nicht alle Patienten, die als Notfall in die Zentrale Notaufnahme kommen, sind gleich schwer erkrankt. Das Manchester-Triage-System hilft dabei, Wartezeiten zu gewichten und Prioritäten festzulegen: Wer muss sofort behandelt werden, weil sonst schwere Schädigungen, etwa bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, drohen? Und wer kann gegebenenfalls etwas warten, weil die Erkrankung nicht lebensbedrohlich und die Schmerzen erträglich sind?

Die Pflegekräfte in der Zentralen Notaufnahme erfassen anhand eines Fragenkatalogs sofort - noch vor Erledigung bürokratischer Formalitäten - verschiedene medizinische Indikatoren: Besteht akute Lebensgefahr? Gibt es Verletzungen mit einem hohen Blutverlust? Haben die Patienten Fieber? Wie lange dauert die Krankheit schon an? Und vor allem: Wie beurteilen die Patienten ihre Schmerzen: als sehr heftig oder noch auszuhalten? Wenn alle Daten erfasst sind, bekommen die Patienten je nach Befund eine farbige Einordnung. Sie ist das entscheidende Kriterium für die Reihenfolge der Behandlung und dient als Richtschnur, wie viel Zeit im Idealfall maximal bis zur ärztlichen Begutachtung verstreichen darf. Fünf Farben stehen zur Verfügung: rot, orange, gelb, grün und blau.

  • Rot bedeutet: absolute Dringlichkeit, weil Lebensgefahr besteht. Dann muss sofort ein Arzt zum Patienten kommen.
  • Bei Orange ist ein Zeitfenster von zehn Minuten bis zum ersten Arztkontakt vorgesehen,
  • bei Gelb sollte innerhalb von 30 Minuten,
  • bei Grün innerhalb von 90 Minuten
  • und bei Blau innerhalb von 120 Minuten die ärztliche Versorgung einsetzen.

Alle Ärzte in der Zentralen Notaufnahme erhalten umgehend auf ihren Bildschirmen die Ersteinschätzung vom Aufnahmeteam. Zusätzlich ist im Behandlungsbereich ein großer Monitor installiert, der ebenfalls Orientierung bietet, welcher Patient mit welcher Dringlichkeit behandelt werden


Wichtige Telefonnummern für den Notfall:

Sie benötigen einen dringenden Arzttermin außerhalb der üblichen Sprechzeiten?'
Hier finden Sie die Notfallpraxis in Ihrer Nähe

Kassenärztlicher Notdienst: 116117


Sie haben den Eindruck, dass akute Gefahr besteht?
Dann zögern Sie nicht und alarmieren
Notarzt und Rettungsdienst: 112

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